[…] Stefan Pohlit verdient in der heutigen musikalischen Situation schon deswegen intensives Interesse, weil einerseits das Klangbild seiner Musik in seiner satztechnischen und instrumentatorischen Sicherheit vollständig eigenständig und von ephemeren Tagesmoden unbeeinflusst erscheint und weil andererseits die neuartige Komplexität des hörbaren Resultats auch auf der Basis eines Musikdenkens sich ergibt, das einerseits über die Begrenzungen des abendländischen Musikdenkens hinausführt, dieses abendländische Musikdenken andererseits aber auch in einer wirklich originellen Weise in der Konfrontation mit dem Fremden und in produktiver Hinterfragung gängiger Geschichtsbilder produktiv kritisiert und weiterentwickelt. […]          

Prof. Dr. Rudolf Frisius, 2005

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